Literarisches Vergnügen im Kutenholzer Heimathaus
Am 13.11.2010 um 19:30 starten Carlo Lindemann und Andreas Hinck mit der neuesten Ausgabe ihres literarisch-musikalischen Vergnügens im "Op de Heidloh" in Kutenholz.

"Immer wenn es gassenhauert"` heißt ihr neues Programm, in dem, wie der Titel schon sagt, ein Schwerpunkt auf dem Gesang liegt, angeregt durch die großen Erfolge, die ihre Songinterpretationen bisher erzielen konnten. Carlo und Andreas zusammen mit Jürgen Wagner haben Gassenhauern, die fast jeder mitsingen kann, aufs Maul geschaut und deren Texte wörtlich genommen. Und es war für sie immer wieder überraschend zu erfahren, welche vergessene musikalische Komik und welchen verborgenen Sprachwitz sie enthalten. Das rief die Drei auf den Plan, diese Spielart deutschen Humors auf die Bühne zu bringen. Auch im Schlager lassen sich noch viel zu wenig beachtete literarische Schätze finden. Und diese sollen im neuen Programm gehoben werden.

Als Verstärker und zur Vertiefung der Gassenhauerkomik zelebrieren Carlo und Andreas Texte aus der deutschen Aufbauphase von Wolfgang Neuss, Erich Kästner, Dieter Hildebrandt, Ludwig Hirsch, Heinz Erhardt u.v.a.. Die musikalischen Arrangements schrieb Jürgen Wagner, der auch am Klavier und am Akkordeon begleitet. Des weiteren werden zwei Überraschungsgäste diesen Abend bereichern! Das Publikum erwartet die Überschreitung der Grenzen von Kitsch, Kunst und Klamauk und dennoch versteht sich das Programm nach wie vor als literarisches Kabarett, welches äußerst vergnügliche Stunden verspricht.

Der Eintritt beträgt 7,00 Euro. Einlass und Abendkasse um 19:00 Uhr, Vorverkauf im Kaufhaus Lange in Kutenholz ab dem 01.11.10.

Gerhard Seba
 

Großer Besucherandrang beim Bauern- und Staudenmarkt
Das schöne Herbstwetter am 18.10.2010 hat viele Besucher zum Bauern- und Staudenmarkt auf das Gelände des Heimathauses gelockt. Die Helfer des Heimatvereins waren überrascht, dass annähernd 2000 Menschen den Weg nach Kutenholz gefunden haben und sich an der bunten Mischung der vielen Stände erfreuten. Kaum einer verließ den Markt, ohne etwas eingekauft oder verzehrt zu haben. Dieses wurde auch durch die positiven Rückmeldungen der Aussteller deutlich, die alle äußerst zufrieden mit dem Umsatz waren und ihr Kommen im nächsten Jahr wieder ankündigten. Bei der Bewirtung der Gäste mit Kuchen, Torten und Bratwurst gab es wegen der Besucherscharen einen zwischenzeitlichen Engpass, der aber dank der Unterstützung der Bäckerei Stephanski, der Bäckerei Bösch und der Festhallenwirte Dieter und Carolin Murck kurzfristig beseitigt werden konnte. Ein Völkerwanderung erlebte der Markt kurz vor dem Ende. Dieter und Carolin hatten fünf Reisebusse mit Kaffeegästen aus Schleswig-Holstein in der Festhalle zu Gast, die sich die Gelegenheit nicht nehmen ließen, vor der Heimreise geschlossen über den Parkplatz auf unser Vereinsgelände zu kommen.


Möglich ist eine solche Veranstaltung nur mit ganz vielen helfenden Händen, denen wir an dieser Stelle nochmals einen ganz besonderen Dank aussprechen.

Gerhard Seba

 

Schalenstein aus der Bronzezeit
Der Heimat- und Kulturkreis Kutenholz ist um eine Attraktion auf dem Vereinsgelände Op de Heidloh reicher geworden. Dieter Alsdorf, Mitarbeiter der Archäologischen Denkmalpflege des Landkreises Stade, hatte auf einem Grundstück in Mulsum einen sog. Schalenstein entdeckt. Es handelt sich dabei um einen vermutlich in der Bronzezeit von Menschenhand bearbeiteten ca. 1,5 Tonnen schweren Stein, der 18 Schalen förmige Vertiefungen aufweist. Über den Zweck dieser mühselig in den Stein gearbeiteten Schälchen gibt es verschiedene Deutungen. Häufigste Meinung ist wohl, dass es sich dabei um Opfergefäße handelt. www.wikipedia.de kann Interessierten dazu sicher eine erschöpfenden Auskunft geben. Durch Vermittlung von Dieter Alsdorf konnte der Stein nach Kutenholz auf unser Vereinsgelände geholt werden. Jan Wölpern erklärte sich bereit, den Stein nach Kutenholz zu transportieren. Am 01.10.2010 rollte er mit großen Trecker, Tieflader, Radlader und Schalenstein beim Heimathaus vor und legte den Stein gekonnt an die vorgesehene Stelle. Dort, direkt neben der Zufahrt vom Festhallenparkplatz, kann er nun von jedermann in Augenschein genommen werden. Wir werden versuchen, die noch undeutlich zu erkennenden Schälchen durch Reinigungsarbeiten weiter hervorzuheben. Dieter Alsdorf beabsichtigt, einen Artikel über den Stein für die örtliche Presse zu schreiben.

Gerhard Seba

 

 
Bernhard, Heinz und Erich haben den Schalenstein vom Moos befreit und die Schälchen mit Kreide ummalt.

hier die Fotos.